(c) BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

von Prof. Dr. Michael Lawo Roboter und Menschen werden in der Fabrik der Zukunft eng zusammenarbeiten. Bisher findet aus Sicherheitsgründen eine saubere Trennung, etwa durch entsprechende Sicherheitszäune, zwischen robotischen und menschlichen Arbeitsplätzen statt. Dabei wäre eine enge Zusammenarbeit für eine effiziente und reibungslose Produktion enorm hilfreich. Was bislang fehlt, sind neue Schutzkonzepte, die eine enge Zusammenarbeit beider Akteure erlauben und den produktiven Betrieb möglichst wenig stören. Im Rahmen des Projekts InSA erarbeiten Forscher ein umfassendes

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Abbildung 4: Handhabung in der InnoCyFer Modellfabrik

Kunden haben steigende Ansprüche an ihre Produkte. Nicht nur die Funktion zählt, sondern auch die individuelle Anpassung an die persönlichen Wünsche. Standardprodukte treffen häufig nur teilweise den persönlichen Geschmack der Konsumenten. Deshalb werden im Projekt InnoCyFer (Integrierte Gestaltung und Herstellung kundeninnovierter Produkte in Cyber-Physischen Fertigungssystemen) Methoden entwickelt, welche den Kunden unmittelbar in den Produktentwicklungsprozess einbinden. Hochindividuelle Produkte können damit von den Kunden nach ihren eigenen Vorstellungen gestaltet und von Unternehmen effizient hergestellt werden. Hierfür wird

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© FTF out-of-the-box

Existierende fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) können sich nur auf vorgegebenen Routen bewegen und nicht flexibel auf Änderungen reagieren. Taucht ein Hindernis auf, zwingt es die Fahrzeuge zu einem Not-Stopp. Falls sich das Transportgut nicht genau an dem erwarteten Ort befindet, kann es in der Regel auch nicht aufgenommen werden. Außerdem benötigen die Fahrzeuge Orientierungshilfen, z. B. Führungslinien auf dem Boden oder Magnetsensoren, um sich in Lager- oder Produktions- hallen zurechtzufinden. Daher ist es momentan sehr zeitaufwändig

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Internationaler Rechtsworkshop gibt Einblick in nationale Rechtsrahmen für Robotikrecht Nicht alles, was technisch möglich ist, findet auch Akzeptanz bei Anwendern. Technischer Fortschritt muss ethische Grundsätze und rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Dies gilt gerade im Bereich von Industrie 4.0, wo Menschen sehr eng mit Maschinen, Robotern und autonomen Systemen zusammenarbeiten. Auf dem von der Begleitforschung des Technologieprogramms Autonomik für Industrie 4.0 initiierten Workshops „Robotics and Autonomous Systems – International Law and Social Neuroscience Discoveries” auf der Automatica

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Konzeptuelle Darstellung der Projektidee (Quelle: Fraunhofer IML)

von Martin Fiedler Für die Erfassung von Lagerbeständen und den damit verbundenen Vermögenswerten eines Unternehmens sind Inventuren gesetzlich vorgeschrieben. Das bedeutet häufig Stillstand für den Lagerbetrieb. Im Forschungsprojekt „InventAIRy“ wird ein System zur Erkennung von Waren mit Hilfe von autonomen Drohnen entwickelt. Dadurch soll die Inventur von Lagern deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Eine eigens für diesen Zweck entwickelte Drohne wird mit umfangreicher Sensorik und AutoID Technologie für die Erfassung von Waren und Ladungsträgern ausgestattet.

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Das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ stand im Blickpunkt der Hannover Messe (HMI) 2016: Nicht nur US-Präsident Obama und Kanzlerin Merkel informierten sich auf der Messe zur Produktion in der digitalen Fabrik, sondern insgesamt auch über 190.000 weitere Besucher. Das Bundeswirtschaftministerium zeigte auf einem Gemeinschaftsstand eine vielfältige Auswahl seiner unterschiedlichen Förderprogramme. Das Technologieprogramm AUTONOMIK für Industrie 4.0 war dabei mit sechs Förderprojekten vertreten. Neben vier Einzelprojekten präsentierten die beiden Förderprojekte OPAK und APPsist ein gemeinsames Exponat:

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Welche Herausforderungen und Risiken es hinsichtlich IT-Sicherheit für die Industrie 4.0 zu überwinden gibt, wurde in einer neuen Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersucht und anlässlich der Hannover Messe 2016 vorgestellt. Die Autoren der Studie empfehlen die Einführung von Mindeststandards, Zertifizierung oder ein Gütesiegel für IT-Sicherheit in KMU, um die Einhaltung von rechtlich anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen durch Unternehmen zu ermöglichen. In der Studie „IT-Sicherheit für Industrie 4.0– Produktion, Produkte, Dienste – von morgen

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Ju-RAMI 4.0 - Referenzmodells für die Industrie 4.0 4.0

Wer haftet, wenn ein autonomes Fahrzeug ein anderes Fahrzeug beschädigt oder sogar einen Menschen verletzt? Welche Rechtsfragen kommen auf Hersteller mobiler Roboter bei der Zulassung ihrer autonom agierenden Produkte zu? Müssen bestehende Arbeits- und Datenschutzrichtlinien für den Einsatz autonomer Systeme angepasst werden? Neue Entwicklungen fordern das Recht heraus Beim Einsatz  innovativer Technologien zur Gestaltung vernetzter Produktionsabläufe sind gravierende Auswirkungen auf Arbeitsorganisation, Rechtsprechung oder Zulassungs- und Versicherungsfragen zu erwarten. Durch den digitalen Wandel entstehen– besonders durch

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Roboter_Zukunft der Arbeit

Seit einigen Jahren hat sich in der industriellen Produktion das Schlagwort der „Industrie 4.0“ etabliert. Die Wertschöpfungsprozesse von morgen werden demnach von Maschinen und digitalen Algorithmen dominiert sein, die miteinander kommunizieren und Arbeitsabläufe weitestgehend eigenständig organisieren. Für Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ist in diesem Zusammenhang die Frage nach der Zukunft der Arbeit von zentraler Bedeutung, wie etwa auch der im Januar stattfindende hochkarätig besetzte Kongress „Arbeiten in der digitalen Welt“, der gemeinsam von Bundesarbeits- und

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Blende eines kundeninnovierten Kaffeevollautomaten vor der Demonstrationsplattform InnoCyFer

Die Realisierung individueller Gestaltungswünsche von Verbrauchern liegt im Trend. Ein Förderprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums hat für die Fertigung neuartige Methoden der Produktionsplanung und -steuerung nach dem Vorbild von Organisationsformen aus der Natur entwickelt. Dem Wandel des Marktes für Konsumgüter vom Verkäufer- zum Käufermarkt begegnet die Industrie mit zwei Strategien. Zum einen werden zunehmend Produktivitätspotenziale durch Automatisierung erschlossen, zum anderen werden neue Kaufanreize durch kundenindividualisierte Produkte geschaffen. Die Produktindividualisierung erfordert eine hohe Fertigungsflexibilität, wohingegen die Automatisierung vor

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