© Festo

Während der Nachtschicht fällt plötzlich eine Maschine aus. Der zuständige Mitarbeiter wird sofort alarmiert, doch als er bei der Maschine ankommt, zeigt diese den Fehlercode „#523“ an. Er kennt diesen Fehlercode nicht und sucht im Handbuch der Maschine nach Hilfe – schnell realisiert der Mitarbeiter, dass er den Fehler nicht beheben kann. Er muss also eine Hotline anrufen, die ihn durch die Fehlerbehebung lotsen soll. Das kostet Zeit, die Produktion kommt zum Stillstand. Durch immer

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© Autonomik 4.0

Das Bikini Berlin gilt als hippes Design-Kaufhaus direkt neben der Gedächtniskirche im Westen Berlins. Beim Schlendern durch die Shopping Mall kommen die Besucher zurzeit ins Staunen, wenn sie die Textilfabrik im ersten Obergeschoss entdecken. Neugierige Blicke durch das Schaufenster sind dem „Knit for You“ Store sicher. Im Laden “Knit for You” werden personalisierte Pullover angeboten und direkt im Laden produziert. Dafür hat der Sportartikelhersteller adidas drei Strickmaschinen im Bikini Berlin aufgestellt, die rund um die

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© Miele & Cie. KG

MANUSERV setzt Serviceroboter in Staubsaugerproduktion ein Im Projekt MANUSERV wird ein Planungs- und Entscheidungsunterstützungssystem entwickelt, mit dem ein bisher manuell durchgeführter Prozess mit Hilfe von Servicerobotern technologisch und ökonomisch sinnvoll (teil-)automatisiert werden kann. Das reicht von der Auswahl geeigneter Servicerobotik-Lösungen über die Programmierung bis zur virtuellen Inbetriebnahme des ausgewählten Servicerobotersystems. Das von MANUSERV entwickelte System ermöglicht den Anwendern, über eine internetbasierte Kommunikationsplattform passende Servicerobotik-Systemvorschläge zu erhalten. Das Projekt konnte während der Laufzeit die Miele &

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Eröffnung der Konferenz "Digitale Innovationen für die Industrie"

„AUTONOMIK für Industrie 4.0“ zeigt vor rund 300 Teilnehmern anwendungsorientierte Lösungen autonomer Systeme für die industrielle Produktion Fünfzehn praxisnahe Technologieprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Technologieprogramm „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ zeigten auf der Konferenz „Digitale Innovationen für die Industrie“ am 13. Oktober 2016 in Berlin, wie das Konzept von „Industrie 4.0“ umsetzbar ist. Stefan Schnorr, Abteilungsleiter „Digital- und Innovationspolitik“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass rund 15 Millionen Arbeitsplätze

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(c) plattform-industrie-4-0

Die Plattform Industrie 4.0 ist das zentrale Netzwerk in Deutschland, um die digitale Transformation der Produktion in Deutschland voranzutreiben. Geleitet wird sie von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften. Im Interview erläutert Henning Banthien, Leiter der Geschäftsstelle Plattform Industrie 4.0, wer die Akteure der Plattform sind, welche konkreten Ergebnisse die Plattform bereits erbracht hat und was die Ziele für die Zukunft sind. Herr

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(c) BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

von Prof. Dr. Michael Lawo Roboter und Menschen werden in der Fabrik der Zukunft eng zusammenarbeiten. Bisher findet aus Sicherheitsgründen eine saubere Trennung, etwa durch entsprechende Sicherheitszäune, zwischen robotischen und menschlichen Arbeitsplätzen statt. Dabei wäre eine enge Zusammenarbeit für eine effiziente und reibungslose Produktion enorm hilfreich. Was bislang fehlt, sind neue Schutzkonzepte, die eine enge Zusammenarbeit beider Akteure erlauben und den produktiven Betrieb möglichst wenig stören. Im Rahmen des Projekts InSA erarbeiten Forscher ein umfassendes

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Abbildung 4: Handhabung in der InnoCyFer Modellfabrik

Kunden haben steigende Ansprüche an ihre Produkte. Nicht nur die Funktion zählt, sondern auch die individuelle Anpassung an die persönlichen Wünsche. Standardprodukte treffen häufig nur teilweise den persönlichen Geschmack der Konsumenten. Deshalb werden im Projekt InnoCyFer (Integrierte Gestaltung und Herstellung kundeninnovierter Produkte in Cyber-Physischen Fertigungssystemen) Methoden entwickelt, welche den Kunden unmittelbar in den Produktentwicklungsprozess einbinden. Hochindividuelle Produkte können damit von den Kunden nach ihren eigenen Vorstellungen gestaltet und von Unternehmen effizient hergestellt werden. Hierfür wird

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© FTF out-of-the-box

Existierende fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) können sich nur auf vorgegebenen Routen bewegen und nicht flexibel auf Änderungen reagieren. Taucht ein Hindernis auf, zwingt es die Fahrzeuge zu einem Not-Stopp. Falls sich das Transportgut nicht genau an dem erwarteten Ort befindet, kann es in der Regel auch nicht aufgenommen werden. Außerdem benötigen die Fahrzeuge Orientierungshilfen, z. B. Führungslinien auf dem Boden oder Magnetsensoren, um sich in Lager- oder Produktions- hallen zurechtzufinden. Daher ist es momentan sehr zeitaufwändig

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© vege - Fotolia

Internationaler Rechtsworkshop gibt Einblick in nationale Rechtsrahmen für Robotikrecht Nicht alles, was technisch möglich ist, findet auch Akzeptanz bei Anwendern. Technischer Fortschritt muss ethische Grundsätze und rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Dies gilt gerade im Bereich von Industrie 4.0, wo Menschen sehr eng mit Maschinen, Robotern und autonomen Systemen zusammenarbeiten. Auf dem von der Begleitforschung des Technologieprogramms Autonomik für Industrie 4.0 initiierten Workshops „Robotics and Autonomous Systems – International Law and Social Neuroscience Discoveries” auf der Automatica

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Konzeptuelle Darstellung der Projektidee (Quelle: Fraunhofer IML)

von Martin Fiedler Für die Erfassung von Lagerbeständen und den damit verbundenen Vermögenswerten eines Unternehmens sind Inventuren gesetzlich vorgeschrieben. Das bedeutet häufig Stillstand für den Lagerbetrieb. Im Forschungsprojekt „InventAIRy“ wird ein System zur Erkennung von Waren mit Hilfe von autonomen Drohnen entwickelt. Dadurch soll die Inventur von Lagern deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Eine eigens für diesen Zweck entwickelte Drohne wird mit umfangreicher Sensorik und AutoID Technologie für die Erfassung von Waren und Ladungsträgern ausgestattet.

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